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Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr

Das Ruhr Museum zeigt in seiner Ausstellung die historischen Entwicklungen vom 3. bis zum 11. Jahrhundert an Rhein, Lippe und Ruhr und damit den Übergang zwischen dem Ende der römischen Herrschaft und dem hohen Mittelalter, der alles andere als geschichtslos war. Gezeigt werden über 800 kulturhistorische Objekte, archäologische Funde und kostbare Handschriften von über 70 Leihgebern. Neben wertvollen Kleinodien aus den Kirchenschätzen und Bibliotheken illustrieren archäologische Exponate das Leben der Menschen im „werdenden Ruhrgebiet“.

Nach dem Morgen im Ruhr Museum fahren wir in die Essener Innenstadt, wo ausreichend Zeit für eine ausgiebige Mittagspause oder einen Einkaufsbummel bleibt. (Einkehrtipps im Bus)

Auf den Spuren der Antike geht die nachmittägliche Sonderführung, die die Antikenrezeption in den Bauten und Kunstobjekten im Essener Dom und in der Domschatzkammer in den Blick nimmt und damit eine neue Perspektive aufzeigt. In der karolingischen und ottonischen Renaissance wurden Nachbildungen oder einzelne Elemente antiker Baukunst auch im Essener Frauenstift bewusst in die Architektur eingebunden. Ein solches architektonisches Zitat ist am eindrücklichsten der Westbau des heutigen Doms. In Dom und Domschatz befinden sich zahlreiche antike Originale wie die Säule im Hochchor des Doms oder Spolien in den berühmten Vortragekreuzen. Gegen 16.00 brechen wir wieder in Essen auf.

 

Fotos: Ruhr Museum, Domschatzkammer Essen

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