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Dienstag, 15.06.2010

Studienfahrt in die Töpfereiorte Raeren/Belgien und Langerwehe/Deutschland

Die in der Region Aachen nahe beieinander gelegenen Orte Raeren und Langerwehe sind seit dem Mittelalter bekannt durch die Herstellung von Töpferwaren, insbesondere von qualitätvollem Steinzeug.

Beide Orte haben sich insbesondere in den Zeiten von Renaissance und Barock im Reigen der für ihre variationsreichen Erzeugnisse geschätzten rheinischen Steinzeugzentren Köln, Frechen, Siegburg, Westerwald einen weithin bekannten Namen gemacht.

Beide Orte besitzen beachtenswerte Museen in historischen Gebäuden, die anhand ihrer ausgestellten Objekte ein lebendiges Bild dieses hochwertigen Steinzeugs vermitteln:

 -  in Raeren in der Burg und in Haus Zahlepohl;  -  in Langerwehe im alten Pastoratshaus nahe der Kirche.

Während Raeren mehr für repräsentative Gefäße vielfältiger Art bekannt war, schätzte man Langerwehe insbesondere für eine Reihe unverzichtbarer Gefäße für den Hausgebrauch: u.a. die Baaren zur Vorratslagerung und zum Einmachen sowie die sog. Pötzkannen für den Wasservorrat, aber auch für die Fertigung von Pilgerhörnern für Heiltumsfahrten, insbesondere die nach Aachen.

Das Kramer-Museum Kempen besitzt von beiden Orten, insbesondere aus Raeren, hervorragende Beispiele.

Im Langerweher Museum wird außerdem die vom Raerener Museum eingerichtete Wanderausstellung historischer Klangobjekte mit dem beziehungsreichen Titel „ Der Ton macht die Musik" präsentiert.

Des weiteren wird uns der dort noch tätige Töpfer seine spannende Arbeit vorführen. In seinem Töpferladen kann man auch wunderschöne und brauchbare Dinge erwerben.

Ein Besuch beider Museen dürfte Jung und Weniger Jung viel Freude machen.

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