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Donnerstag, 20.01.2011, 16:45 - 21:30 Uhr

Landmarken und Lichtinstallationen im Ruhrgebiet

Mit dem Ende von Kohle und Stahl an Rhein und Ruhr setzte ein gewaltiger und schmerzhafter Strukturwandel ein, der aber auch die Chance bot, die Landschaft des Ruhrgebietes mit ihren vielen „Überresten“ der Montanindustrie umzugestalten und für den Menschen zurückzuerobern. Leitidee des Strukturwandels wurde mit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (1989 bis 1999) der Parkgedanke; und der Emscher Landschaftspark als grünes Bindeglied zwischen Duisburg und Bergkamen zum Leitprojekt. Heute wird das Ruhrgebiet von vielen Menschen als einzigartige Freizeit- und Erholungslandschaft erlebt, durch Kunst gesetzte Landmarken und Industriekultur/natur sind zu Markenzeichen des Ruhrgebietes geworden.

Diese - zugegeben - etwas abenteuerliche Abendfahrt wird uns unter sachkundiger Führung durch den Castrop-Rauxeler Stadtentwickler Martin Oldengott zu einigen besonderen, mit Lichtinstallationen eigens inszenierten Landmarken führen.

Geplant ist folgende Route: Nach dem Start am Hammerkopfturm in Castrop-Rauxel besuchen wir die Halde Rungenberg in Gelsenkirchen-Buer und die Kokerei Zollverein in Essen. Es folgt ein Fußmarsch hinauf zur bekanntesten Landmarke des Ruhrgebietes, dem Tetraeder auf der Halde Beckstraße in Bottrop. Über den Landschaftspark Duisburg-Nord und die Installation „Geleucht“ von Otto Piene auf der Halde Rheinpreussen in Moers geht es zurück nach Kempen.

Festes Schuhwerk ist dringend geboten!

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