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Besitzergreifungspatent des preußischen Königs, Kreisarchiv Viersen

1815: Wie das Rheinland preußisch wurde

Der Wiener Kongress brachte mit der Neuordnung Europas auch eine neue Grenzziehung am Rhein. Preußen erhielt dort 1815 zu seinen älteren Besitzungen in Kleve, Geldern und Moers einen erheblichen weiteren territorialen Zugewinn, der bis 1822 zur Rheinprovinz zusammengefasst wurde. Die rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse der neuen, überwiegend katholisch geprägten Provinz standen in krassem Gegensatz zu denen in der ostdeutsch-protestantisch geprägten Großmacht Preußen. Die Überwindung dieser Gegensätze war während des 19. Jahrhunderts eine stete politische Herausforderung. Die regionalen und lokalen Auswirkungen der neuen Herrschaftsverhältnisse ab 1815 werden am Beispiel des 1816 gebildeten Kreises Kempen thematisiert.

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