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Edouard Manet: Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko, 1869 © National Gallery London

Durchgesägt oder zerschnitten: Warum man Alte Meister quält

Gemälde Alter Meister befinden sich nur selten im ursprünglichen Zustand. Selbst vor großen Namen wie  Pieter Brueghel,

Rubens oder Rembrandt machte man nicht Halt. An Rückseiten oder Bildkanten kann man häufig erkennen,

dass Gemälde im Laufe der Zeit verkleinert (oder vergrößert) wurden. Gründe dafür sind der Wunsch nach Erhaltung, Prüderie,

Gewinnstreben, dekorative Absichten u.a. Die Folgen für die Erscheinung der Bilder und für ihr Verständnis sind einschneidend.

Eine Auswahl von italienischen und niederländischen Beispielen aus Renaissance und Barock gibt einen Überblick über die Vielfalt von Formatveränderungen und einen konkreten Einblick in die Grundlagen der Gemäldeuntersuchung.

 

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