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Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen – von Heilige bis Hure

Trotz lang anhaltender Vorurteile über beruflich aktive Frauen genießen zahlreiche Künstlerinnen bereits zu Lebzeiten einen glänzenden Ruf und einige werden nach ihrem Tod sogar heiliggesprochen. Über die wenig bekannte Geschichte von Malerinnen, Grafikerinnen und Bildhauerinnen informiert diese reich illustrierte Präsentation mit historischen Hintergrundinformationen und detaillierten Profilen exemplarischer Persönlichkeiten.

Teil I: Von der Antike bis zur Renaisance vom Schatten ins Licht: Eine Epoche der Rekorde.
O
b in der künstlerischen Werkstatt des Vaters oder in der Stille des Klosters betätigen sich in der Renaissance einige außerordentliche Frauen, deren Namen und Werke überliefert sind. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichen Malerinnen öffentliche Anerkennung durch revolutionäre Schritte, wie z.B. die erste Signatur, den ersten Auftrag einer Altartafel, die erste Aufnahme in die Kunstakademie. Levina Teerlinc portraitiert Heinrich VIII. und Elizabeth I., Caterina van Hemessen und Sofonisba Anguissola schaffen es an den spanischen Hof. Dabei erinnern die vielen Selbstportraits dieser Frauen als Märtyrerinnen und biblische Heldinnen daran, wie steinig ihr Weg zum Erfolg ist. Die berühmteste von allen, Artemisia Gentileschi, muss im Prozess ihre Unschuld beweisen, während die Äbtissin Caterina da Bologna aufgrund ihrer Wunder heiliggesprochen wird

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