Sie sind hier:

Veranstaltungen > Ausstellung "Florenz!" in der Bundeskunsthalle in Bonn

Samstag, 08.02.2014, 09:30 - 16:30 Uhr

Domenico di Michelino - Die Allegorie der Göttlichen Komödie 1465,

Ausstellung "Florenz!" in der Bundeskunsthalle in Bonn

Die Bundeskunsthalle widmet – als erstes deutsches Museum – mit der Ausstellung „Florenz!“ der toskanischen Hauptstadt und dem „wunderbaren florentinischen Geist“ (Jacob Burckhardt) eine umfangreiche Präsentation. Sie zeichnet das Porträt der Stadt Florenz, vom Finanz- und Handelszentrum des Mittelalters über die Stadt der Kunst und der Wissenschaft im 15. und 16. Jahrhundert bis zu ihrer Bedeutung als intellektuelles und kosmopolitisches Zentrum im späten 18. und 19. Jahrhundert.

Die Ausstellung präsentiert und beschreibt das berühmte Florenz, jenes der großen Künstler und Wissenschaftler der Renaissance. Gleichzeitig stellt sie das weniger bekannte, wenn auch nicht minder faszinierende Florenz vor: jenes eines sich dynamisch wandelnden Stadtraums, der umfangreichen Sammlungen von Kostbarkeiten aus aller Welt, der Erfindung neuer Kunsttechnologien und einer sich zwischen Mythos und Tradition suchenden Moderne. Die Ausstellung stellt nicht nur die kulturellen Errungenschaften, sondern auch die wirtschaftlichen, politischen und religiösen Entwicklungen in den Vordergrund: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Textilien, Archivalien fügen sich zu einem Bild von Florenz als Laboratorium von Kunst und Wissenschaft. Diese Meisterwerke zeigen die gebaute, gemalte und geschriebene Stadt, die, in stetem Wandel begriffen, selbst zu einem Kunstwerk wird.

 

Die Teilnehmer werden auf zwei aufeinander folgende Führungen verteilt.

Mit einem Zusatzticket für 3;50 Euro besteht so die Möglichkeit ach die gleichzeitig in der Bundeskunsthalle stattfindende Ausstellung "1914. Die Avantgarden im Kampf" zu besichtigen. Sie thematisiert das Schicksal der europäischen Avantgarden und der sie tragenden Künstler während des ersten Weltkrieges, der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Auch viele junge Künstler hatten ihn herbeigesehnt und waren begeistert zu den Fahnen geeilt. Die existenziellen Erfahrungen des massenhaften Sterbens und der Zerstörung veränderten ihre Kunst thematisch und stilistisch oftmals grundlegend. Nicht nur im individuellen Leben des jeweiligen Künstlers bedeutete der 1. Weltkrieg eine Zäsur, auch der fruchtbare Austausch der Avantgarden über die europäischen Ländergrenzen hinweg wurde durch ihn brutal unterbrochen. Ausgestellt sind unter anderem Werke von Max Beckmann, Constantin Brancusi, Paul Klee, Wilhelm Lehmbruck und Pablo Picasso.

 

[zurück]