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Kunst in „Sicherheit“? Franziskus Graf Wolff Metternich und der deutsche militärische Kunstschutz in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs

Kunst in „Sicherheit“? Franziskus Graf Wolff Metternich und der deutsche militärische Kunstschutz in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs

Weltberühmte Gemälde wie die Mona Lisa wurden bereits vor Kriegsbeginn mit tausenden anderen bedeutenden Kunstwerken evakuiert, doch mit der Besatzung Frankreichs fielen die Depots in die Hände der Deutschen.
Auch unter dem Begriff „Sicherstellung“ wurden unzählige private Sammlungen durch wetteifernde nationalsozialistische Akteure und Organisationen geraubt und nach Deutschland verbracht.
Franziskus Graf Wolff Metternich (1893-1978) verhinderte als „Beauftragter für Kunstschutz beim Oberkommando des Heeres“ mit großem Engagement, dass die staatlichen Museen Frankreichs geplündert wurden.
In seinem Bestreben für den Erhalt stellte er sich auch gegen NS-Größen wie Göring, was schließlich zu seiner Entlassung als Leiter des Kunstschutzes führte.
Zum Kunstschutz sind nur wenige Quellen überliefert, doch in Graf Wolff Metternichs Nachlass finden sich umfangreiche dienstliche Unterlagen, die einen Einblick in die Tätigkeiten des militärischen Kunstschutzes im Zweiten Weltkrieg ermöglichen.

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