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Sonntag, 26.08.2012, 11:15 - 12:45 Uhr

Café Backus an der niederländisch-deutschen Grenze in der Nähe von Venlo
Café Backus an der niederländisch-deutschen Grenze in der Nähe von Venlo, wo Best und Stevens entführt wurden. Quelle: Sigismund Payne Best, The Venlo Incident London 1950

Der Venlo Incident – Hitlers Vorwand für den Krieg

Am 8.November 1939 detonierte im Bürgerbräukeller in München eine Bombe, die Adolf Hitler vernichten sollte, aber ihr Ziel verfehlte, weil Hitler sich bereits entfernt hatte. Der Schreinergeselle Georg Elser wurde als Attentäter festgenommen. Hitler war überzeugt, dass für den Anschlag der britische Geheimdienst Secret Intelligence Service (SIS) verantwortlich sei und befahl den Gegenschlag. Am 9. November 1939 entführte ein SS–Kommando bei Venlo (Grenzübergang Herongen) die SIS–Offiziere Sigismund Payne Best und Richard Stevens, sowie den niederländischen Chauffeur Jan Lemmens. Bei dem Schusswechsel wurde der niederländische Stabsoffizier Dirk Klop schwer verletzt und verstarb noch am gleichen Tag in einem Düsseldorfer Krankenhaus. Dieses Geschehen ging als Venlo Incident (Zwischenfall) in die Geschichte ein und Hitler berief sich darauf, als er im Mai 1940 die Niederlande überfiel. Der Referent hat den Vorfall erforscht und schildert die Zusammenhänge, die wie ein Agententhriller anmuten.

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