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Montag, 18.12.2017

Halbtagesfahrt nach Bonn zur Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“ in der Bundeskunsthalle

Der spektakuläre Kunstfund in der Schwabinger Wohnung von Cornelius Gurlitt hatte 2013 weltweit Aufsehen erregt und eine hitzige Debatte über den Umgang mit von den Nationalsozialisten geraubten Kunstwerken in Deutschland entfacht. Eingebettet in den historischen Kontext, zeichnet diese Ausstellung den Werdegang des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956), des Vaters von Cornelius, nach. Obwohl er ein leidenschaftlicher Verfechter der Moderne war, stieg er zu einem der wichtigsten Kunsthändler im nationalsozialistischen Deutschland auf.

Wir besuchen die Bonner Ausstellung Bestandsaufnahme Gurlitt - Der NS-Kunstraub und die Folgen, die uns in einer 90-minütigen Führung nahe gebracht werden wird. Sie zeigt eine Auswahl an Kunstwerken, die – von Dürer bis Monet, von Breughel bis Beckmann – ein breites Spektrum der Kunstgeschichte abbilden und jahrzehntelang dem Blick der Öffentlichkeit entzogen waren. Indem die Herkunft jedes Kunstwerks thematisiert wird, eröffnet sie einen spannenden Blick in die Geschichte der Objekte. Einige der in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke, stehen unter dem Verdacht  Raubkunst zu sein, bei anderen ist man sich sogar sicher.  

Ina Germes-Dohmen

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